News InterNutrition Markt und Produkte Technikfolgen Rechtliche Situation Dokumentation
Point Medieninformationen

home New! F
Bestellung Newsletter

Bestellung/Commande Marker/Marquer

Verlängerung des Gentech-Moratoriums verhindert Innovationen
Internutrition kritisiert geplante Verlängerung des Gentech- Moratoriums
Internutrition begrüsst die Gentechnik- Forschungsprojekte im NFP 59
Internutrition: Die Moratoriumsfrist aktiv nutzen
Australische Gentech-Erbsen zeigen: Gentech-Moratorium ist unnötig
Testen Sie Genfood an der OLMA!
Koexistenz auf wissenschaftlicher Basis
Unehrliche Argumente für Gentech-Moratorium
Moderne Biotechnologie in der Landwirtschaft
Internutrition kritisiert Greenpeace
Ja zum Stammzell-Gesetz
Ende des EU-Moratoriums für Gentech-Lebensmittel
Umsetzung Gentechnik-Gesetz
InterNutrition gegen Gentechfrei-Initiative
Annahme des Gentechnik-Moratoriums
Neue Gentechnik- Verbotsinitiative
Wettbewerb Landwirtschaftsschulen
Sonderausstellung an der Expoagricole
Zusammenfassung Biogen-Studie
Biogen-Studie (Unterlagen)
"BonGentis"

2009-07-01 15:53:10
©2010 InterNutrition
info@internutrition.ch

InterNutrition
Postfach
8021 Zürich

Bundesrat verpasst Chance: Verlängerung des Gentech-Moratoriums verhindert Innovationen

Druckversion (pdf)

Zürich, 01. Juli 2009. Die vom Bundesrat heute verabschiedete Botschaft zur Revision des Gentechnikgesetzes, welche auch eine Verlängerung des Gentech-Moratoriums beinhaltet, ist ein schlechtes Signal für den Innovationsplatz Schweiz. Sollten die Revisionsvorschläge durch das Parlament angenommen werden, verschlechtert dies das Klima für die Pflanzenbiotechnologie-Forschung in der Schweiz noch weiter.

Internutrition, der Schweizer Arbeitskreis für Forschung und Ernährung, bedauert, dass der Bundesrat heute die Chance verpasst hat, der Schweizer Landwirtschaft die Türen für zukunftsorientierte Innovationen offen zu halten und auch den Forschungsplatz Schweiz zu stärken. Entgegen den von Internutrition und zahlreichen Forschergemeinschaften, Verbänden und politischen Parteien im Vernehmlassungsprozess vorgebrachten, wissenschaftlich untermauerten Bedenken, hat der Bundesrat heute seine Botschaft zur Revision des Gentechnikgesetzes (GTG), an das Parlament überwiesen. Diese sieht unter anderem eine Verlängerung des sogenannten Gentech-Moratoriums um drei Jahre vor.

Internutrition befürchtet, dass der Schweiz mit der vorgeschlagenen Moratoriums-Verlängerung bedeutende und spürbare Nachteile drohen. Damit würden heute Weichen gestellt, welche der Schweizer Landwirtschaft auf lange Zeit die Wahlfreiheit nehmen, eine moderne, wissenschaftlich erprobte und weltweit erfolgreiche Technologie zu nutzen. Zudem wird die Stimmung in der Schweiz zunehmend forschungsfeindlicher, wie auch die Sabotageakte gegen die Freisetzungsversuche im Rahmen des NFP 59 gezeigt haben. "Die Verlängerung des Moratoriums würde die Gentechnologie weiter stigmatisieren und schadet so dem Forschungs- und Arbeitsplatz Schweiz, der von Innovation lebt", sagt Jan Lucht, Geschäftsleiter von Internutrition. Mit der Verlängerung des Moratoriums droht die Schweiz den Anschluss an die Spitzengruppe der internationalen Biotechnologieforschung zu verlieren. Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen werden ins Ausland verlagert ~ dies mit Folgen für den Arbeitsmarkt und die Volkswirtschaft.

Die Schweiz darf sich modernen Technologien nicht verschliessen, will sie nicht Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und der Forschung sowie wesentliche Standortvorteile verspielen. Internutrition fordert das Parlament auf, der vorgeschlagenen Revision nicht zuzustimmen und damit seine Verantwortung für eine innovative und zukunftsfähige Schweiz wahrzunehmen.


Für weitere Auskünfte:
Dr. Jan Lucht, InterNutrition, Postfach, 8021 Zürich
jan.lucht@internutrition.ch ,
Tel: (+41) 043-255 20 60, Fax: (+41) 043-255 20 61

Tagung: GVO-Futter


   top    info@internutrition.ch   ©2010 InterNutrition   Postfach   8021 Zürich   Tel: +41 43 255  2060   Fax: +41 43 255 2061