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2007-12-21 10:56:51
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8021 Zürich

Internutrition begrüsst die Unterstützung der modernen Biotechnologie in der Landwirtschaft durch den Ständerat

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Zürich, 15. März 2005. Der Ständerat hat heute mit deutlicher Mehrheit die Ablehnung der Volksinitiative für "Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft" beschlossen. Er hat damit Abstand genommen von einem fünfjährigen Verbot der Anwendung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft. Der Ständerat folgt dem vom Bundesrat bereits gefällten Entscheid, die Volksinitiative zur Ablehnung zu empfehlen.

In der Diskussion hat der Ständerat im Wesentlichen die Argumente, welche bereits in der vorberatenden Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur diskutiert worden sind, aufgenommen. Insbesondere wies der Ständerat darauf hin, dass das vorgesehene Moratorium unnötig ist, da seit dem 1. Januar 2004 das Gentechnik- Gesetz (GTG) für die Anwendung der Gentechnik im ausserhumanen Bereich in Kraft ist. Dieses Gesetz regelt mit strengen Vorschriften den verantwortungsvollen Umgang mit der neuen Technologie auch im Bereiche Landwirtschaft und Ernährung.

Internutrition ist überdies der Meinung, dass die Initiative unehrlich ist, denn sie verspricht dem Konsumenten Lebensmittel aus einer gentechnikfreien Landwirtschaft. Tatsächlich ist die Einfuhr von Produkten aus gentechnisch veränderten Pflanzen in die Schweiz aber nach wie vor erlaubt, und zwar sowohl als Nahrungs- wie auch als Futtermittel.

Schliesslich ist das Moratorium schädlich für den Forschungs- und Arbeitsplatz Schweiz. Die praktische Anwendung kann von der Forschung nicht getrennt werden. Mit oder ohne Moratorium wird die moderne Biotechnologie in der Landwirtschaft weiterentwickelt ­ gegebenenfalls halt einfach nicht in der Schweiz.


Für weitere Auskünfte:
Dr. Arthur Einsele, InterNutrition, Postfach, 8021 Zürich
arthur.einsele@internutrition.ch ,
Tel: (+41) 043-255 20 60, Fax: (+41) 043-255 20 61, Natel: (+41) 079-446 85 51

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