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2007-12-21 10:56:51
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Initiativkomitee macht mit unehrlichen Argumenten Propaganda für das Gentech-Moratorium

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Zürich, 30. September 2005. Der Start der Kampagne zum Gentech-Moratorium der Initianten hat gezeigt, dass die Befürworter weiterhin mit unehrlichen Argumenten kämpfen. Das Gentech-Moratorium verspricht den Konsumenten Lebensmittel aus einer gentechnikfreien Landwirtschaft, kann dieses Versprechen aber nicht halten. Denn auch nach einer Annahme der Initiative bleibt die Einfuhr von Produkten aus gentechnisch veränderten Pflanzen in die Schweiz gesetzlich erlaubt, und zwar sowohl als Nahrungs- und auch als Futtermittel.

Weiter propagiert die Initiative die gentechnikfreie Landwirtschaft als wirtschaftliche Chance für die Schweiz, also eine Marketingchance für die Schweizer Bauern. In Tat und Wahrheit ändert sich die schwierige Situation der schweizerischen Landwirtschaft mit einem fünfjährigen Moratorium nicht nachhaltig. Die davon erhofften Marktchancen greifen im Hinblick auf eine nachhaltige Lösung der Probleme der Landwirtschaft zu kurz. Die Initiative ist unehrlich, wenn sie den Bauern bessere Marktchancen mit gentechfreien Produkten verspricht und diese mit einem staatlichen Verbot durchsetzen will. Offenbar glauben die Initianten selbst nicht an die Chancen einer gentechnikfreien Landwirtschaft. Wieso sonst wollen sie ein staatliches Verbot, das andere Produkte aus Schweizer Produktion verbietet?

Internutrition wehrt sich deshalb gegen dieses unnötige und unehrliche Gentech- Moratorium und setzt sich ein für Gentech-Moratorium NEIN.


Für weitere Auskünfte:
Dr. Arthur Einsele, InterNutrition, Postfach, 8021 Zürich
arthur.einsele@internutrition.ch ,
Tel: (+41) 043-255 20 60, Fax: (+41) 043-255 20 61, Natel: (+41) 079-446 85 51

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