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Aktuelle News


30.11.2008:
Point November 2008 +++ Gentech-Mais: Gesundheitsgefahr oder Panikmache? +++ EFSA: Vorbehalte gegen transgenen Mais wissenschaftlich unbegründet +++ NFP59: Bundesverwaltungsgericht erlaubt Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen in Pully +++ SimplyScience: Neue Webplattform zu Naturwissenschaft und Technik für Jugendliche lanciert +++


03.11.2008:
Point Oktober 2008 +++ Bt-Mais in Europa: Wo Bauern frei entscheiden dürfen, nimmt der Anbau weiter zu +++ Functional Food: Lila Anti-Krebs-Tomaten für eine gesündere Ernährung +++ Bt-Baumwolle: Wirtschaftliche Vorteile beim Anbau in Burkina Faso +++ Akzeptanz: Konsumenten kaufen GVO-Produkte, wenn diese angeboten werden +++ NFP59: Erste Ausgabe des Newsletters informiert über Koexistenz-Projekte +++


30.09.2008:
Point September 2008 +++ Baumwolle in Indien: Bereits drei Viertel des Anbaus mit gentechnisch veränderten Sorten +++ Bt-Baumwolle in China : Auch Nachbarn profitieren von Gentech-Pflanzen +++ Biosicherheit Bt-Mais : Entwarnung für Florfliegen und Weichwanzen +++ Herbizid-tolerante Zuckerrüben: Erfolgreiche Freisetzungsversuche in Deutschland, grossflächiger Anbau in den USA +++ Neue EU-Studie: GVO-Lebensmittel sind sicher +++ Neue GVO-Regeln Schweiz: Freisetzungs- und Futtermittelverordnung überarbeitet +++


10.09.08:
Neue EU Studie: GVO-Lebensmittel sind sicher
Das Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (Joint Research Centre, JRC) hat heute die Resultate einer Studie vorgelegt, in der die Sicherheit gentechnisch veränderter Lebensmittel beurteilt wird. Die Untersuchung war von einer Gruppe Gentechnik-kritischer Parlamentarier in Auftrag gegeben worden. Einige wichtige Ergebnisse:

  • Es gibt bis heute keinen Nachweis für nachteilige Gesundheitsauswirkungen von zugelassenen GVO-Lebensmitteln - dies, obwohl Millionen von Konsumenten in vielen Ländern diese seit vielen Jahren regelmässig konsumieren
  • Verschiedene kontrollierte Langzeit-Studien mit Versuchstieren, teilweise über mehrere Generationen, geben ebenfalls keine Hinweise auf Gesundheitsgefahren von GVO-Lebensmitteln
  • Das umfangreiche verfügbare Wissen über Lebensmittel-Sicherheit ist nach Auffassung der Fachleute ausreichend, um die Sicherheit gegenwärtiger GVO-Lebensmittel zu beurteilen

Die Experten fordern dazu auf, die Untersuchungsmethoden für GVO-Lebensmittel auf dem neuesten Stand zu halten und den laufenden Entwicklungen anzupassen. Ausserdem weisen sie darauf hin, dass die Sicherheit von GVO-Lebensmitteln im Vergleich zu konventionellen Lebensmitteln bewertet wird, und daher nicht absolut sein kann - die verfügbaren GVO-Lebensmittel sind so sicher oder so unsicher wie die unveränderten Produkte.

Der Originaltext der Studie mit dem Titel "Scientific and technical contribution to the development of an overall health strategy in the area of GMOs" steht auf der Website des Joint Research Centre zur Verfügung.


31.08.2008:
Point August 2008 +++ Nachwachsende Rohstoffe: Bio-Plastik und Energie zugleich vom Acker +++ Gesundheits-Vorsorge: Alzheimer-Impfstoff aus Tomaten? +++ Kartoffel-Gentechnik: Weniger Acrylamid in Pommes frites und Chips +++ NFP59: Gentechnisch veränderter Weizen in Reckenholz geerntet +++


04.08.2008:
Point Juli 2008 +++ Anbauzahlen USA: Auch 2008 weitere Zunahme der Flächen mit GVO-Nutzpflanzen +++ Feuerbrand: Neue Ansätze zur Krankheitsvorbeugung mit Hilfe der Gentechnik +++ Bt Baumwolle: Burkina Faso wird drittes Biotech-Anbauland in Afrika +++ Freisetzungs-Versuch Pully: BAFU verlängert Frist für die Durchführung +++


01.07.2008:
Point Juni 2008 +++ Biosicherheit: Schweizer Forschungsprogramm bringt neue Erkenntnisse zur Bewertung der Gentechnologie +++ Bt-Mais: Geringere Belastung mit gesundheitsschädlichen Mykotoxinen verbessert Futtermittelqualität +++ Neue Brookes-Studie: Gentech-Pflanzen bieten positive wirtschaftlich-soziale Auswirkungen, Umweltvorteile und leisten einen Beitrag zur Nahrungsmittelsicherheit +++ Freisetzungs-Versuch Reckenholz: Vandalen verwüsten Versuchsfeld mit gentechnisch verändertem Weizen +++


13.06.08:
Feldversuch mit gentechnisch verändertem Weizen verwüstet
Reckenholz, 13. 6. 2008 - Am Freitag, den 13. Juni 2008 sind etwa 35 Anti-Gentech-Aktivisten unter Gewaltanwendung in das Versuchsgelände bei Zürich-Reckenholz eingedrungen, auf dem im Rahmen des NFP59 "Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen" Freilandversuche mit pilzresistentem GV-Weizen stattfinden. Dort verwüsteten sie einen Teil der Versuchsfläche, und entkamen unerkannt. Die Polizei nahm kurze Zeit später fünf möglicherweise an der Aktion beteiligte Personen fest. Der Schaden ist noch nicht absehbar.
Zwei der dort laufenden Forschungsprojekte untersuchen vor allem die Resistenzeigenschaften dieser Weizenpflanzen gegen Schadpilze, sechs Projekte analysieren die Wechselwirkung der Pflanzen mit der Umwelt und verschiedene Aspekte der Biosicherheit. Hiermit sollten auch Bedenken gegen einen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen aufgenommen und geprüft werden. Offenbar fürchten die Vandalen die Resultate dieser Versuche so sehr, dass sie die laufenden Forschungsarbeiten um jeden Preis verhindern wollen.
Die beteiligten Forscher, die Forschungsinstitute sowie der Schweiz. Nationalfonds verurteilten den sinnlosen Anschlag.
Zerstörungsaktion im Feldversuch mit gentechnisch verändertem Weizen (pdf), Medienmitteilung Konsortium-Weizen.ch, 13.06.2008
Der Schweizerische Nationalfonds verurteilt Zerstörungsaktion gegen Feldversuch mit gentechnisch veränderten Pflanzen, Medienmitteilung SNF, 13.06.2008


31.05.2008:
Point Mai 2008 +++ Insektenresistenter Bt-Kohl: Neuer Ansatz verhindert Genübertragung durch Pollenflug +++ Freisetzungsversuch NFP59: Die Saat ist aufgegangen... +++ Pflanzenzucht: Gentechnik bringt Erbgut weniger durcheinander als klassische Mutagenese +++ Gentech-Moratorium Schweiz: Bundesrat schlägt Verlängerung vor +++ Ankündigung: Fachtagung "Wissen und Pflanzen frei setzen" +++


14.05.2008:
Internutrition kritisiert geplante Verlängerung des Gentech-Moratoriums Zürich, 14. Mai 2008. Internutrition, der Schweizerische Arbeitskreis für Forschung und Ernährung, ist überrascht über den Wunsch des Bundesrates, das unnötige und schädliche Gentechnik-Moratorium zu verlängern.Mehr...


30.04.2008:
Point April 2008 +++ Transgener Mais: Praktische Erfahrungen aus Spanien, neue Studien zur Koexistenz? +++ Antibiotika-Resistenz: Kein Hinweis auf Risiko durch horizontalen Gentransfer im Feld +++ Durchwuchs: Auch gentechnisch veränderte Rapssamen können viele Jahre im Boden überdauern +++ Biotech-Gemüse: Zwiebelschneiden ohne Tränen +++ Feldversuch: Gentechnisch veränderter Weizen bei Zürich ausgesät +++ Tagungs-Ankündigung: Feuerbrandbekämpfung in der Schweiz - Traditionelle Lösungen oder Gentechnologie? +++


31.03.2008:
Point März 2008 +++ Herbizidtolerante Soja: Warum setzen Landwirte auf Gentech-Nutzpflanzen? +++ Herbizidsensitiver Reis: Genetischer Trick kann Ausbreitung von Gentech-Pflanzen verhindern +++ China: Transgener Phytase-Futtermais auf dem Weg zum grossflächigen Anbau +++ GVO-Futtermittel: Keine Nachteile für Tiergesundheit in Langzeitversuch mit Schafen +++ Eurobarometer: Europäer kaum besorgt über Gentech-Landwirtschaft +++ Ankündigung: Tage der Genforschung 2008 +++


31.03.2008:
Gentechnisch veränderter Weizen ausgesät
Am 30. März 2008 ist auf dem Versuchsgelände der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART gentechnisch veränderter Weizen der Universität Zürich und der ETH Zürich ausgesät worden. Auf einer Fläche von rund einer halben Hektare werden 16 verschiedene Weizen miteinander verglichen. Davon sind nur sechs gentechnisch verändert: Vier Weizen enthalten zusätzliche Weizengene, zwei enthalten Gene aus der Gerste. Im Labor und im Gewächshaus zeigten diese Pflanzen eine erhöhte Resistenz gegen Mehltau. Im Zentrum der kommenden Beobachtungen stehen Fragen zu den Risiken und dem Nutzen gentechnisch veränderten Weizens unter natürlichen Umweltbedingungen. Mehr...(pdf)

Ab Anfang Juni besteht für die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, an Informationsvorträgen der verantwortlichen Forschenden und an Führungen zu dem Versuchsfeld teilzunehmen. Die Anmeldung hierfür kann auf der Website www.konsortium-weizen.ch erfolgen.


29.02.2008:
Point Februar 2008 +++ GVO-Anbauzahlen 2007: "Grüne Biotechnologie" weiter im Aufwind +++ Pflanzenschutz: Erstmals Resistenz von Schädlingen gegen Bt-Pflanzen im Feld beobachtet +++ Gesundheitsnutzen: Weniger Pilzgifte in Bt-Mais ~ aber niemand will darüber sprechen +++ Genetische Vielfalt: Arktischer Saatgut-Tresor bietet Sicherheit für das Naturerbe +++ Risiko-Bewertung: Forscher entwickeln umfassendes Konzept +++ NFP 59: Grünes Licht für Aussaat von Gentech-Weizen +++ SCNAT-Broschüre: Medikamente aus Gentech-Pflanzen +++


13.02.2008:
Biotech-Saaten verzeichnen 12 Jahre lang ein bemerkenswertes zweistelliges Wachstum
Globale Anbauflächen für Gentechpflanzen
MANILA, PHILIPPINEN - Laut eines heute vom "International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA)" veröffentlichten Berichts gewinnen Biotech-Saaten nach 12 Jahren gewerblicher Nutzung angesichts eines weiteren Jahres mit zweistelligen Wachstumszahlen und einer Erweiterung der Liste ihrer Befürworter durch neue Länder noch immer an Boden. Im Jahr 2007 wuchsen Biotech-Anbaugebiete um 12 Prozent bzw. 12.3 Millionen Hektar auf 114.3 Millionen Hektar an. Dies ist die zweitgrößte Gebietsvergrößerung, die in den letzten fünf Jahren verzeichnet werden konnte. (Medienmitteilung der ISAAA (PDF), weiterführende Informationen auf der ISAAA Website).


01.02.2008:
Point Januar 2008 +++ Gesundheit: Gentech-Karotten könnten Beitrag gegen Osteoporose leisten +++ Pflanzenforschung: Gen aus Ackerschmalwand erhöht Stress-Toleranz von Kartoffeln +++ Bt-Pflanzen: kein Hinweis für nachteilige Auswirkungen auf Honigbienen +++ Frankreich: Umstrittenes "Aus" für Genmais MON810 +++ Gentechnikrecht Deutschland: "Ohne Gentechnik" heisst "vielleicht mit Gentechnik" +++


21.12.2007:
Point Dezember 2007 +++ Trocken-Toleranz: Gebremste Alterung schützt Pflanzen vor Dürreschäden +++ Ökonomie: Wer profitiert von Gentech-Pflanzen? +++ FAO: Kann Bio-Landwirtschaft die Welt ernähren? +++ Herbizid-tolerante Zuckerrüben: Für 2008 Anbau in den USA und Freilandversuche in Deutschland geplant +++ EU: Hü und Hott für Genmais in Europa +++ NFP59: Forschungsprogramm zu Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen angelaufen +++


08.12.2007:
Dossier Biotechnologie im "Schweizer Bauer"
Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet die aktuelle Ausgabe (08.12.07) des "Schweizer Bauer" (www.schweizerbauer.ch) den Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen, und vermittelt einen guten Überblick über die aktuelle Entwicklung, die gesellschaftliche Diskussion sowie die teilweise kontroversen Positionen zu diesem Thema:

   

Andreas Rüegger (SwissSem):
"Gentechnologie differenziert betrachten"
Die Gentechnologie wird aktuell von der Mehrheit der Konsumenten abgelehnt und ist auch für die Produzenten kein Thema. Neue, kommende GVO-Sorten werden aber Eigenschaften aufweisen, welche sowohl den Schweizer Produzenten als auch den Konsumenten Vorteile bringen können. Spätestens dann sind die Vor- und die Nachteile des GVO-Anbaus neu abzuwägen. mehr...

   

Jan Lucht (InterNutrition):
"Genveränderte Nutzpflanzen in der Schweiz / Was bringt die Zukunft der Pflanzen-Biotechnologie?"
GVP-Nutzpflanzen könnten auch in der Schweiz nützen, wenn z. B. krautfäuleresistente Kartoffeln oder feuerbrandresistente Obstsorten praxistauglich werden. Wichtig ist, dass die Konsumenten die Wahlfreiheit haben. mehr...

   

Alfred Schädeli (Forschungsinstitut für biologischen Landbau FibL):
"GVO bringt den Bauern keinen Nutzen / Koexistenz: fast nur offene Fragen"
Mit dem Gentech-Moratorium schaffte die Landwirtschaft den Schritt in die Moderne. In der Lebensmittelbranche ist seither bezüglich Gentechnik Ruhe einkehrt. Und es wäre gut, wenn das lange so bleiben könnte. mehr...


30.11.2007:
Point November 2007 +++ RNAi: Pflanzenschutz mit Erbgut-Schnipseln +++ Modifizierte Bt-Eiweisse: Neue Strategie gegen Insekten-Resistenzen +++ Phyto-Remediation: Transgene Pappeln bauen Bodenschadstoffe ab +++ EU: Eiertanz um Anbau-Bewilligung für Gentech-Pflanzen in Brüssel +++


31.10.2007:
Point Oktober 2007 +++ GVO-Anbau Europa 2007: Starke Zunahme der Flächen mit Bt-Mais in der EU +++ GVO-Reis in China: Dreifach verdienen mit neuen Sorten +++ Sicherheitsforschung: Bedroht insektenresistenter Mais Köcherfliegen in Gewässern? +++ Umweltgipfel Frankreich: Präsident Sarkozy stoppt Anbau von Genmais +++ GVO-Zulassungen EU: Vier weitere Gentech-Pflanzen erhalten Import-Bewilligung +++


30.09.2007:
Point September 2007 +++ GVO und Gesundheit: Kontroverse um russische Gentech-Soja-Studie +++ Grüne Fabriken: Maispflanzen für innovative Gelatine-Produktion +++ Bienensterben USA: Ist ein Virus die Ursache? +++ GVO-Forschung Schweiz: Bundesamt für Umwelt bewilligt Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen +++ Oberösterreich: Europäischer Gerichtshof verbietet staatlich vorgeschriebene gentechfreie Zonen +++


04.09.2007:
Freisetzungsgesuche für gentechnisch veränderte Pflanzen mit Auflagen genehmigt
Bern, 04.09.2007 - Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat drei Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen der Universität Zürich und der ETH Zürich mit strengen Auflagen bewilligt. Die Versuche sollen von 2008 bis 2010 in Zürich-Reckenholz sowie in Pully bei Lausanne durchgeführt werden. mehr


04.09.2007:
Forscher begrüssen BAFU-Entscheid
Zürich, 04.09.2007 - Die an den geplanten Freisetzungsexperimenten beiteiligten Wissenschaftler (www.konsortium-weizen.ch) begrüssen die positiven Entscheide des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). Durch die Verfügungen seien nun die Auflagen bekannt, unter denen Feldversuche mit gentechnisch verändertem Weizen durchgeführt werden können. mehr


31.08.2007:
Point August 2007 +++ Genom-Forschung: Erbgut der Wein-Rebe entschlüsselt +++ Nahrungs-Qualität: Mais und Sojabohnen mit weniger Phytinsäure +++ Schad-Insekten: Der Mais-Wurzelbohrer breitet sich weiter aus - jetzt auch in Deutschland +++ Lebensmittel: EFSA findet keinen Einfluss von GVO-Futtermitteln auf tierische Produkte +++


23.07.2007:
Point Juli 2007 +++ Anbaustatistik 2007: Weitere Zunahme des GVO-Anteils bei Nutzpflanzen in den USA +++ Nicht-Ziel-Organismen: Bt-Mais begünstigt manche Insekten +++ GVO-Standort-register: Auch in Frankreich öffentlich zugängliche Informationen zum Anbau von Gentech-Pflanzen +++ MON 863-Mais: Auch wiederholte Analysen ergeben keine Anhaltspunkte für Sicherheits-Bedenken +++ Zulassungen EU: Die Stärke-Kartoffel kommt +++


29.06.2007:
Point Juni 2007 +++ Transgene Pflanzen und Insekten: Anbau von Bt-Nutzpflanzen kann sich vorteilhaft auf Nicht-Ziel-Organismen auswirken +++ Geschmacks-Design: Aromatischere Tomaten mit Basilikum-Gen +++ Plastiden-Transformation: Zuverlässige biologische Barriere gegen Transgen-Ausbreitung +++ Bio-Ethanol: Mehr vergärbarer Zucker aus transgenen Pflanzen mit verändertem Ligningehalt +++ NFP59: Einzelheiten zu geplanten Freisetzungsversuchen mit pilzresistentem Weizen vorgestellt +++ Informations-Material: Neue Gentechnik-Broschüre von GEN SUISSE +++


31.05.2007:
Point Mai 2007 +++ Allergen-reduzierte Tomaten: Forschung an gentechnisch verbessertem Gemüse ausgezeichnet +++ Feuerbrand: Gentechnik als Option bei der Resistenzzüchtung bei Obstgehölzen +++ ACRE Bericht: Vergleichende Beurteilung von Risiken und Nutzen neuartiger landwirtschaftlicher Systeme +++ Konsumenten und Genfood: Versuche zur Wahlfreiheit in sechs Ländern +++ Sicherheits-Forschung: Gefährden gentechnisch veränderte Nutzpflanzen die Bienen? +++ NFP59: Projekte für das Nationale Forschungsprogramm «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» vorgestellt +++


31.05.2007:
Internutrition begrüsst die Gentechnik-Forschungsprojekte im NFP 59
Zürich, 31. Mai 2007. Internutrition begrüsst die gestern vorgestellten Projekte im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms zu Nutzen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen (NFP 59), insbesondere dass nicht nur biologische sondern auch wirtschaftliche, rechtliche und ethische Aspekte betrachtet werden. Internutrition ist gleichzeitig betroffen darüber, dass Gentechnik-kritische Kreise die Projektauswahl sofort scharf attackiert haben. Damit dokumentieren sie - im Gegensatz zu ihren Aussagen vor der Moratoriums-Abstimmung - eine grundsätzlich forschungsfeindliche Haltung. mehr


30.05.2007:
Start des Nationalen Forschungsprogramms zu Nutzen und Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen
Der Schweizerische Nationalfonds hat im Nationalen Forschungsprogramm «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» 27 Projekte bewilligt, die ein breites Spektrum von Forschungsfragen untersuchen. Erforscht werden nicht nur biologische sondern auch wirtschaftliche, rechtliche und ethische Aspekte von GVP. mehr


15.05.2007:
Drei Freisetzungsgesuche für gentechnisch veränderte Pflanzen eingereicht
Die Universität Zürich sowie die ETH Zürich wollen gentechnisch veränderten Weizen sowie eine Kreuzung zwischen Weizen und einem Wildgras zu Forschungszwecken im Feld untersuchen. Das BAFU hat heute drei entsprechende Gesuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen im Bundesblatt publiziert. Die Versuche sollen von 2008 bis 2010 in Reckenholz, Stadtgebiet Zürich, sowie in Pully bei Lausanne durchgeführt werden. mehr


30.04.2007:
Point April 2007 +++ Stoffwechsel-Design: Mehr Biomasse durch effizientere Photosynthese +++ Bt-Mais: Positive Erfahrungen steigern Biotech-Anbaufläche 2007 +++ Herbizid-tolerante Zuckerrüben: Ökologische Auswirkungen können einfach kompensiert werden +++ Bestäubung: Forscher identifizieren Regulatorgen für "pflanzliche Selbsterkenntnis" +++ Transgene Kartoffeln : Antibiotika-Resistenzgen nptII unproblematisch +++


31.03.2007:
Point März 2007 +++ Mykotoxine: Mais mit eingebautem Entgiftungs-Gen +++ Vitaminanreicherung: Viel mehr Folsäure in gentechnisch veränderten Tomaten +++ MON863: Sicherheitsbedenken um GVO-Mais - alter Wein im neuen Schlauch? +++ Akzeptanz von GVO-Saatgut: Was Bauern wirklich wollen +++ Zulassungen EU: Neuer GVO-Raps kommt, alte GVO-Sorten gehen +++ Tage der Genforschung 2007: "Forschung von heute - Innovation von morgen" +++


28.02.2007:
Point Februar 2007 +++ "GM-gene-deletor": Neue Technologie ermöglicht zuverlässiges Entfernen von Transgenen in Samen und Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen +++ Melanin-Farbstoff: Baumwolle mit eingebauter Sonnenbräune +++ ICGEB: Umfassende Datenbank für Biosicherheits-Studien +++ Lebensmittel-Analytik: Nur Spuren von GVO gefunden +++


31.01.2007:
Point Januar 2007 +++ Grüne Biotechnologie: Globale Anbaufläche für Gentech-Pflanzen erneut kräftig gestiegen +++ 10 Jahre Erfahrung: Wirtschaftliche Auswirkungen des Anbaus gentechnisch veränderter Nutzpflanzen +++ BSE-Forschung: Klonierte Rinder ohne Prionen-Eiweiss +++ +++ GVO-Tierfutter: Zahlreiche Fütterungsversuche ohne negative Auswirkungen +++


18.01.2007:
Erneute Zunahme des weltweiten GVO-Anbaus im Jahr 2006
Globale Anbauflächen für Gentechpflanzen
Heute wurden die aktuellen Anbaustatistiken für gentechnisch veränderte Pflanzen durch die ISAAA präsentiert. Im Jahr 2006 überschritt die weltweite Anbaufläche zum ersten Mal die 100 Millionen Hektaren-Grenze. Genau genommen wuchsen GVO auf 102'000'000 Hektaren, was einer Zunahme um 13% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch bei der Zahl der Landwirte, welche auf Gentech-Pflanzen setzten, wurde ein Meilenstein erreicht: inzwischen sind dies über 10 Millionen Bauern - 90% davon stammen aus Entwicklungsländern. Die 22 Länder, in denen GVO kommerziell angebaut werden, setzen sich je zur Hälfte aus Industrienationen und Entwicklungsländern zusammen (Medienmitteilung der ISAAA (PDF), weiterführende Informationen auf der ISAAA Website).


29.12.2006:
Point Dezember 2006 +++ Tomaten: Transgene Früchte mit erhöhtem Flavonoid-Gehalt könnten Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen +++ GVO-Kartoffeln: Bessere Knollen und aromatischere Pommes frites durch "Eigen-Gen-Behandlung" +++ Bt-Mais: Auswirkungen von transgenen insektenresistenten Pflanzen auf Bienen und Honig +++ Sicherheit von GVO-Lebensmitteln: Öffentliche Konsultation der EFSA über Fütterungsversuche +++


01.12.2006:
Point November 2006 +++ Baumwolle: Ungeniessbare Textil-Pflanze bald als Grundnahrungsmittel? +++ Weizen: Mehr gesundheitsfördernde "resistente Stärke" im Getreide dank Gentechnik +++ Demoscope-Umfrage: Wachsende Akzeptanz für die "Grüne Gentechnologie" in der Schweiz +++ Co-Extra: Europäisches Forschungsprogramm zu Koexistenz und Rückverfolgbarkeit +++ Biologische Sicherheitsforschung: Informationsportal macht aktuelle Wissenschaft anschaulich +++


31.10.2006:
Point Oktober 2006 +++ Amflora: Gentechnisch veränderte Stärke-Kartoffel zur Produktion nachwachsende Rohstoffe +++ RNAi: Nobles Werkzeug für Genanalysen bei Weizen und zur Produktion Nematoden-resistenter Pflanzen +++ Nicht-Ziel-Organismen: Bt-Mais gefährdet Asseln nicht +++ Sicherheitsforschung: Neuntes Internationales Biosafety-Symposium in Jeju, Südkorea +++ Neue ART-Studie: Ökologische Auswirkungen gentechnisch veränderter Ackerpflanzen +++


01.10.2006:
Point September 2006 +++ Koexistenz bei Mais: Feldversuche zum Pollenflug unter realistischen Bedingungen +++ Pflanzen als Pharma-Fabriken: Neuer Geschwindigkeitsrekord bei der Produktion von monoklonalen Antikörpern +++ Nutzen für Konsumenten: Neue Sojasorten ermöglichen Lebensmittel mit weniger trans-Fettsäuren +++ LLRice601: Gesundheits- oder Wirtschaftsrisiko? +++ Tagungsankündigung: Pflanzenbiotechnologie in der Schweiz - Ein Jahr nach der Gentechfrei-Initiative +++


14.09.2006:
Fragen und Antworten zum gentechnisch veränderten Reis LLRice 601
Mitte August 2006 wurde bekannt, dass in amerikanischem Langkornreis Spuren der gentechnisch veränderten Reissorte LLRice 601 gefunden wurden. Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat Antworten zu den wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit diesem Reis zusammengestellt. mehr


01.09.2006:
Point August 2006 +++ Pflanzenzucht: Neuentdecktes Gen ermöglicht Überflutungstoleranten Reis +++ Mycotoxine: Geringerer Schimmelpilz-Befall von Bt-Mais hat auch wirtschaftliche Vorteile +++ Bt-Baumwolle in China: Schwarze Wolken am Gentech-Horizont? +++ Pflanzen-Gentechnik: Wie stark unterscheiden sich gentechnisch veränderte Pflanzen von den Ausgangssorten? +++ Lebensmittel: Bestimmungen für die GVO-Deklaration werden eingehalten +++


21.07.2006:
Point Juli 2006 +++ Anbau-Statistik 2006: Ungebrochene Zunahme des GVO-Anbaus in den USA +++ Bt-Baumwolle in Indien: Wirtschaftlicher Durchbruch oder Versagen auf der ganzen Linie? +++ "Gentechnik" in der Natur: Horizontaler Gentransfer erstmals bei Pilzen nachgewiesen +++


04.07.2006:
Point Juni 2006 +++ Pharma-Pflanzen: Reis produziert menschliche Proteine gegen Durchfall-Erkrankungen bei Kleinkindern +++ Bt-Mais: Studien untersuchen Auswirkungen auf Pflanzen-Pilze und Regenwürmer +++ Bt-Baumwolle: Höhere Erträge mit weniger Pestiziden +++ Nutzen und Risiken: Neues nationales Forschungsprogramm zur Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen ausgeschrieben +++


01.06.2006:
Point Mai 2006 +++ Pflanzenkrankheiten: Universeller Mechanismus für Mehltau-Resistenz identifiziert +++ Arzneimittel-Produktion: Tabakpflanzen als Bio-Fabriken für neuen Pest-Impfstoff +++ Europa 2006: Anbau von insektenresistentem Bt-Mais weiter ausgebaut +++ Koexistenz: Positive Erfahrungen mit "Guter fachlicher Praxis" beim Biotech-Maisanbau in Deutschland +++ Wissenschaftliche Akademien: Forscher kritisieren Kampagnen gegen die Grüne Gentechnik +++


28.04.2006:
Point April 2006 +++ Biotech-Baumwolle: "Weisses Gold" mit längeren Fasern? +++ Europäische Union: Zulassungsverfahren für GVO in der Diskussion +++ Bt-Mais 2006: Anbauflächen für insektenresistenten Mais steigen weiter +++ Wissen: Literatursammlung zu gentechnisch veränderten Pflanzen +++ Standaktion in Thalwil: Gentechnik im Alltag 2020 - auch in der Schweizer Landwirtschaft? +++


31.03.2006:
Point März 2006 +++ Transgene Nutztiere: US-Forscher entwickeln Schweine mit gesünderem Fett +++ Herbizid-tolerante Saat-Luzerne: Neue Biotech-Pflanze in den Startlöchern +++ Erneuerbare Energien: Transgener Mais zur Bioethanolproduktion +++ "Goldener Reis": Forscher Ingo Potrykus und Peter Beyer geehrt +++ EU-Zulassung: EU-Kommission bewilligt insektenresistenten 1507-Mais auch als Lebensmittel +++ Vorankündigung: Tage der Genforschung: 1. Mai bis 9. Juni 2006 +++


20.03.2006:
Wissenschaftler sind sehr besorgt über die wissenschaftsfeindliche Haltung des Schweizerischen Bauernverband, sowie einiger Entwicklungs- und Umweltorganisationen
Zürich, den 16. März 2006 - Medienmitteilung "Verein Forschung für Leben". Eine grosse Anzahl Wissenschaftler aus Hochschulen und Universitäten sind irritiert und besorgt ob der neuen Angst-Kampagne, welche Bauern, Entwicklungshelfer und Umwelt-Organisationen gegen die grüne Gentechnologie führen. Bei der zur Diskussion stehenden Terminator-Technologie, welche die Erzeugung von Pflanzen mit sterilem Saatgut ermöglicht, handelt es sich um eine Methode, die verantwortungsvoll eingesetzt die Lösung eines zentralen Problems der Biosicherheit ermöglicht. Mehr...


28.02.2006:
Point Februar 2006 +++ Gentech- Soja: Wie weiter in Rumänien? +++ Pflanzen als Bioreaktor: Weltweit erster Impfstoff aus Pflanzenzellen zugelassen +++ Koexistenz: EU-Kommission legt Fallstudien vor +++ Horizontaler Gentransfer: Mögliche gesundheitliche Auswirkungen untersucht +++ Gentechfreie Fütterung: Geringer Einfluss auf das Konsumentenverhalten in Österreich +++


31.01.2006:
Point Januar 2006 +++ ISAAA Bericht 2005: Anbauflächen für Gentech-Pflanzen erneut angestiegen +++ Pharma-Pflanzen: Insulin aus der Färberdistel +++ Bt-Pflanzen und Nützlinge: Kaum Beeinträchtigung von Nicht-Ziel-Organismen +++ Biotech-Mais: Neue Zulassungen, und erste Anträge für Lysin-angereicherten Futtermais in der EU +++ GMO-Compass: Neue Website informiert über Gentechnik-Anwendungen in Landwirtschaft und Ernährung +++


27.12.2005:
Point Dezember 2005 +++ Zulassungspraxis EU: Gentechnisch veränderte Bt-Maissorten zum unbeschränkten Anbau in Deutschland zugelassen +++ Gene in Nahrungsmitteln: Erschreckender Befund oder alltägliche Verdauung? +++ Krautfäule-resistente Kartoffeln: Entwicklung gentechnisch verbesserte Sorten schreitet fort - Freiland-Versuche in verschiedenen europäischen Ländern geplant +++ Biotech-Nutzpflanzen: Studie dokumentiert erneut grosse Vorteile für US-amerikanische Landwirte +++


01.12.2005:
Point November 2005 +++ Gentech-Moratorium: Gentechnik bleibt für 5 Jahre in der Schweizer Landwirtschaft verboten +++ Sicherheitsforschung Schweiz: Zahlreiche Projekte existieren bereits - Moratorium bewirkt Schub für die Forschungsförderung +++ Sicherheitsforschung international: Elf Feldstudien untersuchen Einfluss von transgenen Bt-Pflanzen auf Nichtziel-Organismen +++ GVO-Mais: EU-Kommission lässt nach Ende des "de facto"-Moratoriums insektenresistenten 1507-Mais als Futtermittel zu +++ Gentech-Erbsen: Entwicklung einer insektenresistenten Sorte in Australien vorsorglich eingestellt +++


28.11.2005:
Internutrition: Die Moratoriumsfrist aktiv nutzen Zürich, den 27. November 2005. Internutrition, der Schweizerische Arbeitskreis für Forschung und Ernährung, bedauert die Annahme des 5-jährigen Gentechnik-Moratoriums in der Landwirtschaft als negatives Signal für den Innovationsplatz Schweiz. Internutrition fordert die Befürworter des Moratoriums nachdrücklich auf, die kommenden fünf Jahre nicht als Pause vom Denken zu betrachten, sondern sich aktiv und konstruktiv auch mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, welche die Gentechnik in der Landwirtschaft bieten kann. mehr


22.11.2005:
Australische Gentech-Erbsen zeigen: Gentech-Moratorium ist unnötig Zürich, 22. November 2005. Aufgrund strenger Sicherheitsprüfungen wurden an einem australischen Forschungsinstitut die Entwicklungsarbeiten an gentechnisch veränderten, insektenresistenten Erbsen eingestellt. Diese hatten bei Laborversuchen mit Mäusen Hinweise auf eine Reaktion des Immunsystems ergeben. Die etablierten, umfangreichen Prüfverfahren für GVO-Lebensmittel stellen bereits heute sicher, dass unerwartete Gesundheitsauswirkungen vor einer Markteinführung erkannt werden - ein Gentech-Moratorium in der Schweiz brächte daher keinen Sicherheitsgewinn.mehr


01.11.2005:
Point Oktober 2005 +++ Koexistenz in der Schweiz und der EU: Regeln für ein Nebeneinander von Landwirtschaft ohne und mit Gentechnik +++ Bt-Technologie: Resistenz-Entwicklung durch wirksame Anbau-Massnahmen verhindert +++ Gentechfrei-Initiative: Forscher und Bauern gegen Moratorium, Konsumenten gegen Verbote +++


13.10.2005:
Internutrition an der OLMA!
Internutrition Sonderschau "Moderne Forschung für Landwirtschaft und Ernährung erleben".
St. Gallen, 13. Oktober 2005. Heute öffnet die 63. Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung OLMA in St. Gallen ihre Tore. Internutrition ist mit dabei und gibt in einer Sonderschau einen Überblick über aktuelle Projekte und Anwendungen moderner Technologien an Hochschulen, in Firmen und im Lebensmittelbereich. Mehr...


10.10.2005:
Testen Sie Genfood an der OLMA! Zürich, 10. Oktober 2005. In einer Sonderschau in der OLMA Halle 9.1.2. wird vom 13.-23. Oktober ein Einblick gegeben in das Gebiet der modernen Forschung für Landwirtschaft und Ernährung. Höhepunkt dieser Ausstellung ist eine Probierbar, an welcher Lebensmittel hergestellt Dank gentechnisch verbesserten Organismen probiert werden können. mehr


03.10.2005:
Koexistenz auf wissenschaftlicher Basis - Verordnungsentwurf geht in die richtige Richtung Zürich, 03. Oktober 2005. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat heute die Anhörung über den Entwurf einer Koexistenzverordnung eröffnet. Internutrition begrüsst diesen Schritt, der für die Anwendung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Schweizer Landwirtschaft die notwendigen Voraussetzungen schafft. mehr


30.09.2005:
Initiativkomitee macht mit unehrlichen Argumenten Propaganda für das Gentech-Moratorium Zürich, 30. September 2005. Der Start der Kampagne zum Gentech-Moratorium der Initianten hat gezeigt, dass die Befürworter weiterhin mit unehrlichen Argumenten kämpfen. Das Gentech-Moratorium verspricht den Konsumenten Lebensmittel aus einer gentechnikfreien Landwirtschaft, kann dieses Versprechen aber nicht halten. Denn auch nach einer Annahme der Initiative bleibt die Einfuhr von Produkten aus gentechnisch veränderten Pflanzen in die Schweiz gesetzlich erlaubt, und zwar sowohl als Nahrungs- und auch als Futtermittel. mehr


30.09.2005:
Point September 2005 +++ Biotech-Mais: Anbau in Europa dehnt sich weiter aus +++ GVO-Monitoring: Keine spezifischen negativen Umweltauswirkungen von Bt-Mais in Deutschland +++ GVO-Lebensmittel: Studie liefert keinen Hinweis auf Allergie-Gefahr selbst für Risikogruppen +++ Gentechfreie Lebensmittel: Experten prognostizieren Kostenanstieg +++ OLMA 2005: Moderne Forschung für Landwirtschaft und Nahrung erleben! +++


31.08.2005:
Point August 2005 +++ Mais in Mexiko: Keine Spuren (mehr) von Gentech-Verunreinigungen +++ Reis-Genom: Erbgut jetzt vollständig entschlüsselt +++ Resistenzmarker: Pflanzengen erleichtert Suche nach der Nadel im Heuhaufen +++ MON863-Mais/GT73-Raps: Europäische Kommission genehmigt die Einfuhr als Futtermittel +++ Biotech-Mais Spanien: Neuer Erlass soll Koexistenz auf gesetzliche Grundlage stellen +++ Ankündigung Symposium: Verträglichkeit von insektenresistenten transgenen Pflanzen mit biologischer Schädlingsbekämpfung +++


29.07.2005:
Point Juli 2005 +++ Landwirtschaft USA: Erneute Steigerung der Biotech-Anbauflächen +++ Wald-Biotechnologie: Immer mehr Gentech-Bäume weltweit +++ Krankheitsresistente Pflanzen: Freilandexperiment mit GVO-Weinreben im Elsass +++ "Pharming": Biotech-Pflanzen aus dem Bergwerk +++ Plants for the Future: Eine Europäische Zukunfts-Strategie in der Pflanzenforschung +++


30.06.2005:
Point Juni 2005 +++ Impfstoffe aus Pflanzen: Gentech-Tomaten als Schluckimpfung gegen SARS +++ WHO-Bericht: GVO-Lebensmittel auf dem Markt stellen keine Gefahr für Konsumenten dar +++ Bt-Baumwolle in Indien: Höhere Erträge mit Gentech-Saatgut +++ Gates Foundation: Millionen für die Pflanzenbiotechnologie-Forschung +++ Pflanzen-forschung Schweiz: Zahlreiche Projekte mit gentechnisch veränderten Pflanzen +++ Gentechfrei-Initiative: Die Bundesversammlung empfiehlt Ablehnung - Moratorium kommt am 27. November vor das Volk +++


20.06.2005:
Bundesversammlung empfiehlt Gentechfrei-Initiative zur Ablehnung

Am letzten Tag der Sommersession fand die Schlussabstimmung der eidgenössischen Räte über die Gentechfrei-Initiative statt. Sowohl National- als auch Ständerat lehnten hierbei ein fünfjähriges Verbot der landwirtschaftlichen Nutzung der Gentechnik ab. Volk und Ständen wird somit ein "Nein" zu dieser Volksinitiative empfohlen.

Während im Ständerat diese Ablehnung mit 35 gegen 10 Stimmen sehr klar ausfiel, war das Resultat im Nationalrat mit 93 : 92 Stimmen nur knapp. Bei der vorausgegangenen Diskussion im Nationalrat war ausgiebig über die Schädlichkeit der Initiative für den Forschungs- und Arbeitsplatz Schweiz und ihre Auswirkungen auf die Schweizer Landwirtschaft debattiert worden. Interessanterweise votierten bei der Schlussabstimmung nur 8 bäuerliche Nationalräte für das Moratorium, 18 von ihnen waren dagegen. Alle Informationen zur Behandlung der Volksinitiative im Parlament finden sie hier.


28.04.2005:
Point Mai 2005 +++ Bt-Reis in China: Grosse wirtschaftliche und gesundheitliche Vorteile für Landwirte +++ Schädlingsresistente Pflanzen: Neuartige Variante erweitert Wirksamkeit des Bt-Proteins +++ Biotech-Forschung: Viele Entwicklungsländer laut FAO mit weit entwickelten Programmen +++ Grüne Gentechnik: EU-Bürger wenig besorgt, möchten aber besser informiert sein +++ Transgene Rinder: Gentechnik schützt vor Kuh-Krankheit Nummer 1 +++ Ankündigung: Europäische Futuristen-Konferenz in Luzern (10. - 12. 7. 2005) +++


28.04.2005:
Point April 2005 +++ GVO-Landwirtschaft: Koexistenz in der Schweiz: machbar oder unmöglich? +++ Mais-Koexistenz: Erfahrungen aus dem deutschen Erprobungsanbau +++ GVO-Lebensmittel: Neues Register für in der EU zugelassene Produkte +++ Bt-Baumwolle in Südafrika: Bauern, Biotech-Firma und Saatguthersteller profitieren +++ Gentechfrei-Initiative: Forscher warnen vor negativen Auswirkungen des Moratoriums +++ Informations-Veranstaltung: Gentechnik in Pflanzenforschung und Landwirtschaft - Teufelswerk oder Allheilmittel? (Zürich, 14. Mai 2005) +++


31.03.2005:
Point März 2005 +++ "Goldener Reis 2": Gen aus Mais verhilft zu mehr Provitamin A +++ GVO-Futtermittel: Für Hühner macht es keinen Unterschied +++ GVO-Felder in Deutschland: Standortregister gibt Auskunft über geplante Anbauflächen +++ GVOs in Lateinamerika: Brasilien und Mexiko lassen Gentech-Pflanzen zu +++ Vorankündigung: Tage der Genforschung: 7. Mai bis 8. Juni 2005 +++


15.03.2005:
Internutrition begrüsst die Unterstützung der modernen Biotechnologie in der Landwirtschaft durch den Ständerat Zürich, 15. März 2005. Der Ständerat hat heute mit deutlicher Mehrheit die Ablehnung der Volksinitiative für "Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft" beschlossen. Er hat damit Abstand genommen von einem fünfjährigen Verbot der Anwendung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft. Der Ständerat folgt dem vom Bundesrat bereits gefällten Entscheid, die Volksinitiative zur Ablehnung zu empfehlen.


28.02.2005:
Point Februar 2005 +++ Maniok-Biotechnologie: Forschung an der ETH Zürich ausgezeichnet +++ Gentransfer: Agrobacterium erhält Konkurrenz als Arbeitstier der Pflanzen-Forscher - neues Lizenzmodell soll Innovation erleichtern +++ Mais-Erbgut: Überraschend grosse Unterschiede zwischen nahen Verwandten +++ Insekten-resistenter Mais in Afrika: Bt-Technologie könnte wichtigen Beitrag in Kenia leisten +++


01.02.2005:
Point Januar 2005 +++ ISAAA-Bericht 2004: 20 % mehr Gentech-Anbau weltweit +++ Herbizidtolerante Zuckerrüben: Biotech-Pflanzen bieten "de Foifer und s'Weggli" für Ökologie und Ökonomie +++ Gentech-Forschung in Entwicklungsländern: Bahnbrechende Resultate öffentlich geförderter Projekte +++ Verordnungs-Revision: Strengere Auflagen für Gentech-Lebensmittel und Tierfutter +++ Ankündigung: Fachtagung "Pflanzenforschung mit gentechnischen Methoden" +++


26.01.2005:
Gentechnik: Lebensmittelverordnung geändert Der Bundesrat hat heute eine Änderung der Lebensmittelverordnung beschlossen. Die Regeln für die Kennzeichnung von GVO-Lebensmitteln werden hierdurch strenger. Neu gilt ein Grenzwert von 0.9%, ist der GVO-Anteil höher muss das Produkt klar gekennzeichnet werden. Zudem wurde die Kennzeichnungspflicht auf gereinigte Produkte ausgeweitet, deren Rohstoffe mit Hilfe der Gentechnik produziert wurden, auch wenn in den Endprodukten keinerlei Veränderung nachweisbar ist (z. B. Öl aus GVO-Soja). Internutrition begrüsst die neuen Bestimmungen, die eine weiter verbesserte Transparenz für Konsumentinnen und Konsumenten sowie vergleichbare Regelungen mit der EU bringen.
Zur Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit...


22.12.2004:
Point Dezember 2004 +++ Sicherheits-Forschung: Entwarnung für den Monarch-Falter +++ Bt-Mais in Europa: Finanzielle Vorteile für Landwirte fördern Ausbreitung in Spanien +++ Grüne Biotechnologie: Weltweit immer weitere Verbreitung +++ GVO-freie Futtermittel: Grosser Mehraufwand für die Schweiz +++


14.12.2004:
Internutrition kritisiert verantwortungslose Verunsicherungstaktik von Greenpeace Zürich, 13. Dezember 2004. "Syngentas Gentech-Mais schädigt Schmetterlinge" unter diesem Titel veröffentlichte Greenpeace am 9. Dezember 2004 eine Medienmitteilung. Die Organisation bezieht sich dabei auf eine jüngst publizierte Studie von Galen P. Dively und Mitarbeitern von der University of Maryland. Macht man sich die Mühe, diese Forschungsarbeit nachzulesen, stellt man fest: Die Greenpeace-Mitteilung verdreht die Kernaussage der Studie ins Gegenteil.


30.11.2004:
Point November 2004 +++ Bt-Mais und Schimmelpilz-Gifte: Biotech-Pflanzen könnten Missbildungen verhindern +++ Erprobungsanbau: Bei GVO-Mais ist eine Koexistenz möglich +++ Gentechfrei-Initiative: Kommission WBK-SR lehnt Moratorium ebenfalls ab +++ Gentechnik und Lebensmittelsicherheit: Italienische Wissenschaftler geben positives Votum +++ Niederlande: Grundregeln für Koexistenz vereinbart +++ OLMA-Nachlese: Grosses Interesse an Gentech-Lebensmitteln am Internutrition-Stand +++


29.11.2004:
Stimmbürger unterstützen Forschungsplatz Schweiz und neue Technologien Zürich, 29. Mai 2004. Mit einer eindrücklichen Mehrheit von zwei Dritteln aller Stimmen haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bei der Abstimmung zum Stammzell-Gesetz wieder einmal gezeigt, dass sie zukunftsgerichteten Technologien positiv gegenüberstehen. Internutrition nimmt diesen Vertrauensbeweis für den Forschungsplatz Schweiz mit grosser Genugtuung zur Kenntnis.


28.10.2004:
Point Oktober 2004 +++ Pack-MULEs: Genetische Packesel durchmischen das pflanzliche Erbgut +++ Biotech-Pflanzen: Grosser realisierter Nutzen für Landwirte in den USA, grosses Potential für Europa +++ Bt-Baumwolle in China: Insektenresistente Pflanzen reduzieren Gesundheitsgefahren für Landwirte +++ NK603: EU lässt gentechnisch verbesserten Mais als Lebensmittel zu +++ Gentechnik-Lebensmittel: Wissenschaftsakademien bewerten gesundheitliche Auswirkung +++ Brasilien: Anbaubewilligung für Gentech-Soja verlängert +++


30.09.2004:
Point September 2004 +++ OLMA St. Gallen: Moderne Forschung in Landwirtschaft und Ernährung erleben! +++ Pappel-Erbgut entschlüsselt: Riesenschritt für die Forschergemeinschaft +++ Europäische Union: 17 gentechnisch verbesserte Maissorten neu zum Anbau +++ Pflanzliche Fettsäuren: Leinsamen mit gesundheitsförderndem Öl +++


16.09.2004:
Internutrition an der OLMA!
St. Gallen, 07. - 17. Oktober 2004: Moderne Forschung für Landwirtschaft und Ernährung erleben.
In dieser Sonderschau wird ein Einblick gegeben in das Gebiet der modernen Forschung für Landwirtschaft und Ernährung in der Schweiz sowohl an Hochschulen und Universitäten als auch in der Industrie. Ferner können an einem Degustationsstand moderne Nahrungsmittel mit gentechnisch hergestellten Zutaten probiert werden. Kommen Sie vorbei!


31.08.2004:
Point August 2004 +++ Gentechfrei-Initiative: Bundesrat lehnt Moratorium ab +++ Apfelschorf: Resistenzgen aus Wildäpfeln schützt Kultursorte vor Pilzbefall +++ "roundup-ready"-Baumwolle: Grosse ökonomische und ökologische Vorteile in Australien +++ Gentechnik und Ernährung: Behörde für Lebensmittelsicherheit fordert Abwägung von Chancen und Risiken +++


18.08.2004:
Bundesrat lehnt Initiative für ein Gentechnik-Moratorium ab (PDF 52KO)
Der Bundesrat spricht sich gegen die Initiative "für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft" aus. Diese verlangt für die Dauer von fünf Jahren eine Landwirtschaft ohne gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Wie der Bundesrat in seiner am Mittwoch verabschiedeten Botschaft ausführt, schützen schon die geltenden Bestimmungen Menschen, Tiere und die Umwelt umfassend vor Missbräuchen der Gentechnologie. Die Initiative bringt nach Meinung des Bundesrates keine zusätzliche Sicherheit, schadet jedoch dem Forschungsstandort Schweiz und belastet die Aussenhandelsbeziehungen.


26.07.2004:
Point Juli 2004 +++ Blaue Rosen: Gen-Übertragung im Labor lässt Züchtertraum wahr werden +++ Karies-Prophylaxe: Grüne Fabriken produzieren Mittel gegen Zahnverfall +++ ETH-Feldversuch: Transgener Weizen geerntet ­ jetzt beginnt die Auswertung +++ Monsanto NK603: EU-Kommission lässt weitere Gentech-Maissorte als Import-Futtermittel zu +++ Solanaceae Genomprojekt: Die Vielfalt liegt in den Genen +++


09.07.2004:
Point Juni 2004 +++ Phytoremediation: Chemisches Schutzschild von Pflanzen kann bei der Bodenentgiftung helfen +++ Europäische Vision: Pflanzen für die Zukunft +++ "Zugpferd-Strategie": Magische Kugel gegen Pilzerkrankung? +++ Argentinien: Grosse Auswirkungen beim Anbau von Gentech-Soja +++ Gentech-Pflanzen und Artenvielfalt: Kaum Einfluss von Bt-Mais auf Nicht-Ziel-Gliederfüssler +++ Ausstellungs-Ankündigung: Der gespiegelte Mensch - In den Genen lesen +++


26.05.2004:
Point Mai 2004 +++ FAO-Bericht zur Biotechnologie: "Gen-Revolution" mit grossem Potential für Entwicklungsländer +++ Omega-3-Fettsäuren: Transgene Pflanzen produzieren Alternative zu Fischöl +++ Bananen in Uganda: Bakterielle Welkekrankheit bedroht Grundnahrungsmittel - Biotechnologie kann helfen +++ Ende des EU-Gentech-Moratoriums: Gentech-Süssmais erstes neu zugelassenes Produkt +++ Evolution im Reagenzglas: Neuartiges Gen für Herbizid-Toleranz belebt Konkurrenz zwischen Agrobitotech-Firmen +++


19.05.2004:
Internutrition begrüsst das Ende des EU-Moratoriums für Gentech-Lebensmittel Zürich, 19. Mai 2004. Die EU-Kommission hat heute in Brüssel mit der Genehmigung der gentechnisch verbesserten Bt-11-Süssmais-Sorte von Syngenta das de-facto-Moratorium für die Neuzulassung von Gentech- Lebensmitteln beendet. Voraussetzung für diesen Entscheid waren neue Richtlinien zum Umgang mit GVO- Nahrungsmitteln, welche seit April in der Europäischen Union gelten. Internutrition begrüsst dieses positive Signal, welches aufzeigt, dass klare gesetzliche Rahmenbedingungen Moratorien unnötig machen können. Zudem ermöglicht das Ende des EU-Moratoriums die Wahlfreiheit derjenigen Konsumenten und Konsumentinnen, welche sich zwischen konventionellen und biotechnologisch verbesserten Lebensmitteln entscheiden möchten.


30.04.2004:
Point April 2004 +++ EU Gentech-Moratorium: Agrarminister ebnen Weg für baldiges Ende +++ Gentech-Aussaat in USA: Erneut Zunahme der Anbaufläche +++ Bt-Baumwolle in Südafrika: Gentech-Pflanzen sichern Einkommen von Kleinbauern +++ Herbizid-tolerante Zuckerrüben: Vorteile für Umwelt und menschliche Gesundheit +++ Schreckgespenst Maiswurzel-Bohrer: Grosses Potential für schädlingsresistente Gentech-Pflanzen +++ Alternative zu Antibiotika-Resistenzgenen: Neuer Selektionsmarker schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe +++


01.04.2004:
Point März 2004 +++ Nicht der erste Freisetzungs-Versuch der Schweiz +++ Transgene Bäume entgiften schwermetallverseuchte Böden +++ Britische Regierung gestattet Anbau +++ Keine Gefährdung durch Insektizid aus Bt-Mais +++ "Tage der Genforschung" im Mai und Juni 2004 +++


27.02.2004:
Informationsmaterial zum Thema Bio- und Gentechnologie Wir haben für Sie Präsentationsfolien zu Schwerpunkten der aktuellen Debatte zusammengestellt.


27.02.2004:
Point Februar 2004 +++ Biotech-Soja als Ersatz für Guarkernmehl? +++ Öffentliche Forschungseinrichtungen in Indien führend, intensive Zusammenarbeit mit der Schweiz +++ Tabak-Gen erhöht Kälte-Toleranz +++ Kein Hinweis für erhöhtes Risiko durch transgene Pflanzen +++ Neues Monitoring-Konzept für einen Anbau in der Schweiz +++


30.01.2004:
Point Januar 2004 +++ Grüne Biotechnologie ermöglicht Massenproduktion als Schutz gegen neue Krankheiten +++ Rekordwachstum des Anbaus transgener Pflanzen auch in Entwicklungsländern +++ Neue Methoden beschleunigen Entzifferung des Erbgutes +++


29.12.2003 / 10h00:
InterNutrition fordert rasche Umsetzung des neuen Gentechnik-Gesetzes Zürich, 29. Dezember 2003. Die Schweiz hat ab 1.1.2004 mit dem Inkrafttreten des neuen Gentechnik-Gesetz klare Regelungen für die Anwendung der Biotechnologie in der Landwirtschaft und Ernährung. Die umfassende Regelung der Gentechnik schafft Rechtssicherheit und gewährleistet Sicherheit und Wahlfreiheit der Konsumenten. Das Gentechnik-Gesetz wird den Forschungs- und Werkplatz Schweiz stärken, wenn der Bund die Bestimmungen zügig umsetzt, insbesondere bei der Information und dem Dialog über die Sicherheit.


23.12.2003:
Point Dezember 2003 +++ Biotechnologie ermöglicht Eiweiss-reichere Pflanzen +++ Biotech-Zuckerrüben bieten Umweltvorteile +++ Gentechnik macht Apfelbäume resistent gegen Tumoren +++


04.12.2003:
Point November 2003 +++ Markergestützte Züchtung beschleunigt Entwicklung neuer Sorten +++ Gen-Pyramide bremst Resistenz-Bildung von Schadinsekten +++ Nebeneinander von Gentech- und konventioneller Landwirtschaft möglich +++ Erste Feldversuche mit schädlingsresistenten Straucherbsen +++ Neues GTG ab Januar 2004 in Kraft +++


10.11.2003:
EU verschiebt Entscheid über Genmais-Zulassung Der EU-Lebensmittelausschuss hat heute den Entscheid für die Zulassung einer GVO-Maissorte auf den Dezember verschoben, da in einigen Sachfragen noch Klärungsbedarf besteht. Am 7. November waren die neuen EU-Verordnungen zur Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von GVO-Lebensmitteln in Kraft getreten und die Gründe für das de-facto Zulassungsmoratorium aufgehoben worden, die ersten Neuzulassungen werden daher in Kürze erwartet.


05.11.2003:
Point Oktober 2003 +++ Transgener Weizen: BUWAL bewilligt ETH-Freisetzungsgesuch +++ Biotech-Pflanzen und Umwelt: Freisetzungsversuche in Grossbritannien untersuchen Auswirkungen des Anbaus von herbizidtoleranten Ackerpflanzen +++ EU-Zulassungs-Moratorium: Bald wieder Neuzulassungen von Gentech-Lebensmitteln +++ Pollenflugstudien: Schon geringe Anbau-Abstände begrenzen Gentransfer +++


02.10.2003:
Point August/September 2003 +++ Biotech-Mais: Forscher erhöhen Vitamin E-Gehalt von Getreide +++ Pflanzenschutz mit Gentechnik: Bislang keine resistenten Schädlinge bei Bt-Pflanzen beobachtet +++ Biotech-Soja in Rumänien: Herbizidresistente Sorten erhöhen Ertrag und Gewinn der Landwirte +++ Biotech-Soja in Basilien: Vizepräsident José Alencar genehmigt Anbau +++ Gefährlicher Maisschädling: Wurzelbohrer "Diabrotica virgifera" in der Schweiz aufgetaucht, Biotech-Mais könnte Abhilfe bringen +++ Nikotinfreier Tabak: Biotech-Zigaretten öffenen neue Perspektiven +++


18.09.2003:
InterNutrition gegen Gentechfrei-Initiative: Moratorium bevormundet die Schweizer Landwirte und Verbraucher Zürich, 18. September 2003. Die heute eingereichte Gentechfrei-Inititative verlangt ein fünfjähriges Moratorium für die kommerzielle Anwendung der Gentechnik in der Schweizerischen Landwirtschaft. InterNutrition, der Schweizerische Arbeitskreis für Forschung und Ernährung, lehnt dieses Moratorium ohne Vorbehalt ab.


25.07.2003:
Point Juli 2003 +++ Pilzresistente Kartoffeln: Durchbruch bei der Bekämpfung der Krautfäule +++ GVO-Gesetzgebung: Neue strenge Regeln zur Zulassung und Kennzeichnung in der EU +++ Britischer GVO-Report: Risiko von GVO-Nahrungsmitteln für Menschen sehr gering +++ Salzresistente Tomaten: Eduardo Blumwald mit dem mit Humboldt-Preis ausgezeichnet +++


04.07.2003:
Point Juni 2003 +++ Koffeinfreier Biotech-Kaffee: Ohne Herzklopfen direkt vom Strauch +++ Biotech-Anbau in Europa: Neue Studie zeigt grosses Potential bei Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln +++ Tollwut-Immuniserung mit Pflanzen: Pflanzen produzieren menschliche Antikörper +++ Biologische Sicherheit: Cartagena Protokoll tritt in Kraft +++ Allergen-reduziertes Gras: Biotech- Gras lässt Heuschnupfen-Patienten hoffen +++


06.06.2003:
Point Mai 2003 +++ Giftfreier Maniok: Gentechnisch veränderte Maniok-Pflanzen mit weniger Blausäure +++ Transgene Sonnen-Blumen: Mögliche Gen-Übertragung auf Wildarten keine Gefahr für Umwelt +++ Weizen-Virus in Australien: Ausbruch könnte durch Gentechnik eingegrenzt werden +++ Biotech-Anbau in USA: Weitere Steigerung des Anteils von Biotech-Saatgut +++ Sicherheitsforschung Schweiz: Forschungsbedarf bei der Freisetzung transgener Pflanzen +++


07.05.2003:
Medienmitteilung 07. Mai 2003: InterNutrition bedauert Annahme des Gentechnik-Moratoriums in der Agrarpolitik 2007: Der Schweizerische Arbeitskreis für Forschung und Ernährung InterNutrition bedauert die heutige, äusserst knappe Annahme eines fünfjährigen Moratoriums für die Gentechnik in der Landwirtschaft durch den Nationalrat. ...


05.05.2003:
Point April 2003+++ Kleinbauern in Spanien profitieren von gentechnisch verbesserten Nutzpflanzen +++ Transgene Pappeln vielversprechend für die Papierindustrie +++ Neuer Bericht unterstreicht Möglichkeit der Koexistenz mit gentechnisch verbesserten Nutzpflanzen +++ Verabschiedung des neuen Schweizer Gentechnik-Gesetzes (GTG) +++ Jan Lucht: neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter bei InterNutrition +++


15.04.2003:
GENLEX: Gentechnik-Gesetz verabschiedet. Am 21. März 2003 wurde das Bundesgesetz über die Gentechnik im Ausserhumanbereich (Gentechnikgesetz, GTG) vom National- und Ständerat mit grosser Mehrheit angenommen.


27.03.2003:
Point März 2003: +++ Deutliche Ertragssteigerung mit Bt-Baumwolle in Indien +++ Neuer Biotech-Mais schützt sich vor Maiswurzelbohrer +++ Biotech-Nutzpflanzen auf dem Vormarsch +++ BATS veröffentlicht neue Übersicht über gentechnisch veränderte Nutzpflanzen +++ Insektenkundler fordern Genehmigung von Bt-Mais +++ Öffentliche Skepsis macht EU unattraktiv für Biotechnologiefirmen +++


21.02.2003:
Point Februar 2003: +++ Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel enthalten keine zusätzlichen Risiken +++ Gentechnisch verbesserte Zuckerrüben könnten den englischen Zuckerrübenbauern das Überleben sichern +++ Gentechnisch veränderte und klassische Pflanzen können nebeneinander gepflanzt werden +++


19.02.2003:
GENLEX: Agrarpolitik 2007: Nachdem mit der Agrarpolitik 2002 eine grundsätzliche Neuausrichtung der Landwirtschaft hin zu mehr Markt und Ökologie eingeleitet wurde, soll diese Stossrichtung mit der Agrarpolitik 2007 (AP 07) Basis des Landwirtschaftsartikels 104 BV weitergeführt werden. ...


19.02.2003:
Medienmitteilung 18. Februar 2003: Neue Gentechnik-Verbotsinitiative: Unnötige politische Zwängerei: Die Lancierung einer neuen Volksinitiative für ein 5-jähriges generelles Verbot der kommerziellen Anwendung der Gentechnik für die gesamte Agrarwirtschaft erachtet die Internutrition als unnötige politische Zwängerei. Kaschiert als Moratorium geht es bei diesem neuen Vorstoss aus dem Kreis der Gentech-Gegner erneut um eine fundamentale Opposition gegen den Einsatz der Gentechnologie in der Landwirtschaft. ...


17.07.2002:
Medienmitteilung 5. Juli 2002: Wettbewerb für Landwirtschaftsschulen: Die Visionen von jungen Bauern für die Landwirtschaft von morgen sind geprägt von Zuversicht, Optimismus, Phantasie und Begeisterung für neue Technologien...


17.07.2002:
Medienmitteilung 5. Juli 2002: Sonderausstellung an der Expoagricole: Eine bunte Vielfalt von wissenschaftlichen Institutionen präsentieren an der Expoagricole in Murten zukunftsgerichtete Projekte der Schweizer Pflanzenforschung...


17.06.2002:
Expo Agricole in Murten: Vom 23. bis 25. Juli 2002. Erleben Sie Pflanzenforschung an der Expoagricole in Murten. Werfen Sie einen Blick über die Schultern der WissenschaftlerInnen und ZüchterInnen. Lernen Sie die Hintergründe und Ziele aktueller Projekte im Gespräch mit den Forschenden kennen. Plan


04.06.2002:
Point Mai 2002: +++ Hinter den Schlagzeilen - Monarchfalter +++ Hinter den Schlagzeilen - ein zweiter Blick auf StarLink +++ Transgene Pflanzen und Umweltsäuberung +++ Öffentliche Meinungen über die Biotechnologie in der Landwirtschaft - Eine Europäische Studie (PABE) +++
English version available


03.05.2002:
Point April 2002: +++ Reisgenom - Sequenz entschlüsselt +++ Reis zur Ernährungssicherung - International Rice Research Institute +++ Internationale Konferenzen in Den Haag - Biologische Vielfalt und Biosicherheit +++ Indien genehmigt transgene Bt-Baumwolle +++
loEnglish version available



27.07.2001:

Gene an die Gabel
Das erste GVO-Kochbuch der Welt
Beda M. Stadler

Das Buch kann hier per Formular zum Stückpreis von CHF 50.00 (Ausland: EUR 40.00) plus Porto bestellt werden.

Zum Autor
Prof. Dr. Beda Stadler ist nicht nur ein Genforscher mit Leib und Seele, sondern auch ein leidenschaftlicher Koch. Labor und Küche sind sich sehr ähnlich - experimentiert wird beiden Orts.
Im vorliegenden Buch beschreibt der Genforscher, woran er beim Kochen denkt, denn Nahrungsmittel, davon ist Stadler überzeugt, werden zuerst im Kopf und erst dann im Magen "verarbeitet". Die Rezepte stammen übrigens alle aus seiner eigenen Experimentierküche.
Beda Stadler, der in Bern lebt und forscht, ist ein pointierter Befürworter der Gentechnik, unter anderem darum, weil er davon träumt, seine Gäste eines Tages mit besseren, gesünderen und vor allem schmackhafteren Produkten bekochen zu können.

Bons mots

  • «Ich muss wirklich schmunzeln: Dieser durch und durch zufällig genmanipulierte Monster-Kolben wächst selbst auf den Biofeldern. Würden wir Gentechnologen Vergleichbares gezielt produzieren, müssten wir Angst haben, gekreuzigt zu werden.»

  • «Wir Gentechnologen sollten eigentlich ein Pflugverbot fordern, schliesslich ist der Pflug die Ursache für Milliarden von zerhackten Regenwürmern pro Jahr.»

  • «Ich staune immer wieder, mit wieviel Zynismus viele Leute reagieren, wenn ich das Thema Welthunger wörtlich auf den vollgedeckten Tisch lege. Sie sitzen da, kauend, geniessend, mit vollem Bauch und erklären mir dann, dass Hungerproblem sei ein reines Verteilungsproblem. Mit diesem Votum ist für sie das Thema abgehakt. Im Ernst: Sollen wir mit der Concorde Karotten in die Dritte Welt fliegen und so Vitamin A verteilen?»
 


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