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Öffentliche Meinung über GVO-Lebensmittel bessert sich in Grossbritannien
Entgegen einer weit verbreiteten Behauptung und trotz zahlreicher Kampagnen gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel geben 48% der Briten an, dass sie solche konsumieren würden. 44% verzichten darauf. Laut Bericht in der Tageszeitung "The Times" vom 3. April ergab dies eine Umfrage des britischen Marktforschungsinstituts NOP. Eine vergleichbare Umfrage vom letzten Jahr ergab noch 50% Ablehnung und 44% Zuspruch. Nur 20% der Befragten glauben noch, dass von Lebensmitteln aus gentechnisch veränderten Organismen eine besondere Gefahr ausgehe.
Quelle: http://www.cropgen.org
GVO - Lebensmittel kein Problem für Konsumenten in den USA
Laut einer vom International Food Information Council (IFIC) in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage vom Januar 2001 glauben nur 2% der amerikanischen Konsumenten, dass gentechnisch veränderten Lebensmittel ein besondere Bedrohung für die Gesundheit darstellen. Ebenfalls nur 2% der Befragten wünschen sich eine Kennzeichnung von GVO Lebensmitteln, aber 75% wären an zusätzlichen Hintergrundinformationen zur Herstellung der Lebensmittel interessiert (z.B. über einen telefonischen Auskunftsdienst).
Quelle: http://ificinfo.health.org/... ...biotechsurvey.htm
US-Behörden erwarten erneute Zunahme der GVO-Anbaufläche in 2001
Gemäss den Schätzungen des US Landwirtschaftsdepartements wird der Anteil der gentechnisch veränderten Sojasorten im Jahr 2001 von 54% auf 63% der gesamten Sojaanbaufläche zunehmen. Für Baumwolle wird eine Zunahme von 61% auf 64% erwartet. Mit 24% bleibt der Anteil der gentechnisch veränderten Maissorten stabil (2000: 25%).
Quelle: http://usda.mannlib.cornell.edu/... .../pcp-bbp/
Verbesserte Artenvielfalt in Gentech-Futterrübenfeldern
Beim Anbau gentechnisch veränderter Futterrüben, die gegen das Unkrautmittel Roundup resistent sind, kann die Unkrautregulierung zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden als bei herkömmlichen Futterrüben. Dadurch vermag sich im Frühjahr eine vielfältigere Begleitkraut-Flora aufzubauen, was sich wiederum in einer erhöhten Artenvielfalt bei den Insekten auswirkt. Dies sind Erkenntnisse einer im Februar 2001 veröffentlichten Studie des Nationalen Umweltforschungsinstituts Dänemarks (NERI).
Quelle: Flora and Fauna in Roundup Tolerant Fodder Beet Fields, NERI Technical Report No. 349, abrufbar unter http://www.dmu.dk/... .../default.asp
Gentechnik kann helfen, die durch herkömmliche Anbauverfahren hervorgerufenen resistenten Unkräuter zu kontrollieren.
Der Einsatz von Unkrautkontrollmitteln kann den unerwünschten Nebeneffekt haben, dass einige der zu regulierenden Unkräuter mit der Zeit selbst gegen das Mittel resistent werden. Die sogenannten Harnstoffderivate sind eine Gruppe von oft verwendeten Herbiziden, die nicht selten zur Entstehung solcher schwer kontrollierbarer Problemunkräuter führt. In der kanadischen Provinz Manitoba sind letztes Jahr als Folge des grossflächigen Einsatzes von Harnstoffderivaten im herkömmlichen Rapsanbau vermehrt herbizid-resistente Kreuzblütler beobachtet worden. Eine Lösung für das Problem bietet die Gentechnik: Felder mit gentechnisch verändertem Raps können mit dem Herbizid Roundup behandelt werden, welches nachweislich ein sehr geringes Potenzial hat, resistente Unkräuter hervorzurufen. Den betroffenen Betrieben wird für die kommende Saison zur Abwechslung der Anbau von gentechnisch
veränderten herbizidtoleranten Rapssorten empfohlen, um die Problemunkräuter mit Roundup in Schach zu halten.
Quelle: http://www.statpub.com/stat/open/2001/0hag8j2.html