News InterNutrition Markt und Produkte Technikfolgen Rechtliche Situation Dokumentation
Point Medieninformationen

home New! F
Bestellung Newsletter

Bestellung/Commande Marker/Marquer

2005-02-01 15:54:57
©2011 InterNutrition
info@internutrition.ch

InterNutrition
Postfach
8021 Zürich

Mai 2001

Printversion (pdf)

Tomaten oder Zwiebeln gegen Kreislauferkrankungen?
Zwiebeln sind unter anderem deshalb gesund, weil sie einen hohen Gehalt an Flavonolen aufweisen. Es ist bekannt, dass ein erhöhter Konsum dieser Antioxidantien die Gefahr von Kreislauferkrankungen verringert. Tomaten enthalten hingegen relativ wenig Flavonole. Einer britischen Forschergruppe ist es nun gelungen, mit Hilfe der Gentechnik eine Tomate zu züchten, deren Schale etwa die gleiche Menge an Flavonolen enthält, wie sie in einer Zwiebel zu finden ist. Dazu wurde ein Gen aus Petunien auf die Tomate übertragen. Die Forscher konnten zudem nachweisen, dass ein stark erhöhter Flavonolgehalt auch während der Verarbeitung der Tomaten zu Puree erhalten bleibt.
Quelle: Nature Biotechnology 19, Seite 470 (Mai 2001)

Reis mit Gersten-Gen auf Böden mit Eisenmangel
Eisenarme Böden führen besonders bei Reis zu starken Ertragsverminderungen. Weltweit enthält rund ein Drittel der Ackerfläche zu wenig Eisen für optimale Erträge. Einige Getreidearten wie die Gerste scheiden unter solchen Bedingungen Substanzen aus, sogenannte Siderophoren, mit deren Hilfe gebundenes Eisen mobilisiert werden kann, so dass sie auch auf eisenarmen Böden zu gedeihen vermögen. Einer japanischen Forschergruppe ist es gelungen, das entsprechende Gen von der Gerste auf Reis zu übertragen. Die neue Gentech-Reissorte liefert unter Eisenmangel vier mal höhere Erträge als die konventionell gezüchtete Sorte.
Quelle: Nature Biotechnology 19, Seite 466 (Mai 2001)

Innereuropäischer Nord-Süd-Konflikt wegen Mutationszüchtung?
Unter dem Titel "Getreide aus dem Atomreaktor" publizierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 8. Mai einen Bericht über eine weit verbreitete, in der Bevölkerung jedoch weitgehend unbekannte Züchtungsmethode. Züchter verändern das Erbgut wichtiger Nutzpflanzen seit rund 30 Jahren mittels radioaktiver Strahlen, um neue Eigenschaften zu erzeugen. Laut Angaben der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergiebehörden seien bisher 2252 Pflanzensorten auf diese Weise gezüchtet worden. Allerdings ist Einsatz dieser Methode weder einer Melde- noch einer Bewilligungspflicht unterstellt. Reis ist mit 434 durch Mutationszüchtung erzeugte Sorten die am häufigsten auf diese Weise veränderte Pflanze, 197 Sorten sind beim Weizen bekannt. Rund 70% der in der Mittelmeerregion angebauten Hartweizensorten, aus denen Teigwaren hergestellt werden, sind laut dem Zeitungsartikel denn auch bestrahlte "Mutanten".
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Mai 2001, Agence France Press und Reuters

Warenflusstrennung: Der 1%- Schwellenwert für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in Lebensmitteln wird eingehalten
Das Bundesamt für Gesundheit BAG publizierte am 19. April eine Studie, welche aufzeigt, dass die Lebensmittelproduzenten und -importeure die Warenflüsse von gentechnisch veränderten und herkömmlichen Erzeugnissen trennen können. Die getroffenen Trennungsmassnahmen haben zur Folge, dass die 1%-Limite in der Schweiz eingehalten werden kann.
Quelle: http://www.admin.ch/... .../index.htm

Generaldirektor der FAO betont die Vorteile der grünen Gentechnik
In einer am 14. Mai in Stockholm gehaltenen Rede gab der Generaldirektor der FAO, Jacques Diouf, seiner Überzeugung Ausdruck, dass die Gentechnik zu vielfältigeren und gesünderen Lebensmitteln führen werde, die mit weniger Aufwand und geringerer Umweltbelastung produziert werden können. Die Menschheit könne es sich nicht länger leisten, bislang unberührte Natur unter den Pflug zu nehmen. Die notwendige Erweiterung der Nahrungsmittelproduktion müsse durch Ertragssteigerungen erreicht werden, wozu die Gentechnik einen wichtigen Beitrag leisten könne, so Diouf. Der Einsatz der Gentechnik dürfe aber keinesfalls das Nord-Süd Gefälle vergrössern. Diouf hob die wichtige Rolle der Privatindustrie für den Technologietransfer hervor und wünschte sich einen konstruktiveren Dialog über die Chancen und Risiken der Technologie.
Tage zuvor hat das von Diouf ins Leben gerufene Ethik-Panel seinen ersten Bericht veröffentlicht.
Quellen:
http://www.fao.org/... .../pren0131.htm
Bericht des Expertenpanels: http://www.fao.org/... .../ethics.pdf

Aktueller Point
Points 2009
Points 2008
Points 2007
Points 2006
Points 2005
Points 2004
Points 2003
Point Mai 2002
Point April 2002
Point März 2002
Point Februar 2002
Point Januar 2002
Point Oktober 2001
Point September 2001
Point August 2001
Point Juli 2001
Point Juni 2001
Point Mai 2001
Point April 2001
Point März 2001
Point Februar 2001
Point Januar 2001


   top    info@internutrition.ch   ©2011 InterNutrition   Postfach   8021 Zürich   Tel: +41 44 368  1763