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2002-07-03 00:00:00
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Immer mehr Landwirte entscheiden sich für gentechnisch verbessertes Saatgut

Die globale Anbaufläche gentechnisch veränderter Pflanzen hat zwischen 1999 und 2000 erneut um schätzungsweise 4.3 Millionen Hektaren oder 11% zugenommen und betrug letztes Jahr 44.2 Millionen Hektaren. Dies entspricht mehr als der 10-fachen Fläche der Schweiz.

Präsentation

Seit der Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen im Jahr 1996 hat die Anbaufläche weltweit stetig von 1,7 auf 44,2 Millionen Hektaren zugenommen. Heute werden in 13 Ländern gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut. In den Entwicklungsländern hat der Flächenanteil von 1999 bis 2000 überproportional zugenommen und betrug im letzen Jahr rund ein Viertel.

Der grösste Teil der gentechnisch veränderten Sorten sind Sojabohnen: ihre Anbaufläche hat zwischen 1999 und 2000 nochmals um rund 20% auf 25.8 Millionen Hektaren zugenommen. Ebenfalls zugenommen hat der Anbau gentechnisch veränderter Baumwolle. Um rund 0.8 Millionen Hektaren (7%) abgenommen hat hingegen die mit insektentoleranten Maissorten bebaute Fläche. Einer der Gründe dafür mag im generell niedrigen Schädlingsbefall im Vorjahr 1999 liegen.

Diese aktuellen Zahlen wurden vom "International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications" (ISAAA) in New York erhoben. Sie widersprechen Skeptikern, welche den gentechnisch veränderten Pflanzen keine Zukunft voraussagen. Offensichtlich sind die Landwirte mit transgenen Pflanzen zufrieden. Als Vorteile der transgenen Sorten werden denn auch folgende Faktoren angegeben:

  • grössere Flexibilität bei der Wahl der Fruchtfolge
  • höhere Hektarerträge
  • Kostenreduktion und
  • erhöhte Umweltverträglichkeit durch den reduzierten Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln.


US-Behörden erwarten erneute Zunahme der GVO-Anbaufläche in 2001
Gemäss den Schätzungen des US Landwirtschaftsdepartements wird der Anteil der gentechnisch veränderten Sojasorten im Jahr 2001 von 54% auf 63% der gesamten Sojaanbaufläche zunehmen. Für Baumwolle wird eine Zunahme von 61% auf 64% erwartet. Mit 24% bleibt der Anteil der gentechnisch veränderten Maissorten stabil (2000: 25%).

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