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Versalzte Böden führen in weiten Teilen der Erde dazu, dass keine optimalen Ernteerträge erzielt werden können. Jedes Jahr nimmt die Fläche an versalzten Böden um rund 10 Millionen Hektaren zu, hauptsächlich in Regionen, wo die Kulturen bewässert werden. Die Züchtung von salztoleranten Pflanzensorten hat daher eine hohe Priorität in der Forschung. Eine neue Studie liefert dazu ermutigende Resultate. Mit einem gentechnischen Trick hat ein kanadisch/amerikanisches Forscherteam die Expression eines einzigen Gens in Tomaten angekurbelt. Dadurch haben die Pflanzen "gelernt", auf Böden mit Salzkonzentrationen zu leben, wo normale Pflanzen sehr schlecht gedeihen oder absterben. Die gentechnisch veränderten Pflanzen vermögen auf Substraten mit einer 40-fach erhöhten Salzkonzentration normale Erträge zu bilden. Sie speichern dabei das überflüssige Salz in ihren Blättern, derweil die Tomaten einen
normalen Salzgehalt aufweisen. |
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