Gentechnisch veränderte Pflanzen, die sich selbst vor Insektenfrass zu schützen vermögen (Bt-Pflanzen), können den insektiziden Wirkstoff (das Bt-Protein) auch an den Boden abgeben. Allerdings hat dies gemäss Studien des bekannten Bodenforschers Günther Stotzky von der New York University keinen Einfluss auf die Bodenlebewesen. In einer neueren Arbeit zeigt Stotzky, dass auch Pflanzen, die im Anschluss an Bt-Pflanzen angebaut werden, das Bt-Protein im Boden nicht aufnehmen können. Mais, Karotten, Radieschen und Rüben, die in Bt-haltigen Böden angezogen wurden, wurden nach der Ernte untersucht. In keinem Fall enthielten sie Bt-Protein und hatten dementsprechend auch keine Nebenwirkungen auf Insekten.
Bt-Pflanzen wurden im Jahr 2000 weltweit auf beinahe 12 Millionen Hektaren angebaut. Der Maiszünsler vernichtet jährlich im Durchschnitt 7% der Welt-Maisernte, das sind rund 40 Millionen Tonnen. Bt Mais stellt eine effiziente Möglichkeit zur Verminderung dieser Verluste dar.
Literatur (englisch):
Forschungsberichte von G. Stotzky
Anbau von Bt-Pflanzen